Lavanttal das Paradies Kärntens, hat es sich zu einem Ziel gesetzt, kurz- bis mittelfristig den Ausstieg aus nicht regenerativen Energieträgern zu schaffen und die Energie-Autarkie zu erreichen. Ziel ist es, zumindest über das Jahr gesehen, soviel Energie aus regenerativen Trägern zu gewinnen, wie verbraucht wird.

Angaben zur Region:
Beteiligte Gemeinden: Preitenegg, Frantschach – St.Gertraud, Wolfsberg, St. Andrä im Lavanttal, St. Paul im Lavanttal

Geografische Lage: Unterkärnten, an der Grenze zur Steiermark

  • Fläche: 608,98 km2
  • Einwohneranzahl:  42.104 Einwohner (01.01.15)
  • Besonderheiten: Das Lavanttal wird das Paradies Kärntens genannt; dies resultiert aus den einzigartigen klimatischen Bedingungen, die die Erzeugung von paradiesischen Gütern wie Äpfel, Spargel und neuerdings auch Wein erlauben. Die Wirtschaft ist geprägt von der Holz- bzw. Metall-Industrie. Klein und Mittelbetriebe bilden das wirtschaftliche Rückgrat der Region. Nicht zu vergessen ist jedoch auch der Tourismus, besonders Wander- und Ski-Urlauber sind gerne im Tal zu Gast.
  • Homepage: www.energieparadies-lavanttal.at

Die Finanzierung dieses Projektes erfolgt aus den Mittel des Klima- und Energiefonds sowie der beteiligten Gemeinden.

 

Projekt „Biomasse Lavanttal“

Ziel dieses Projektes war die Installierung einer Onlineplattform für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe im Lavanttal, auf der die aus ihren Wäldern gewonnene Biomasse (Scheitholz, Hackschnitzel, usw.) zum Verkauf angeboten werden kann.

Die EinwohnerInnen des Lavanttales haben somit die Möglichkeit, direkt aus der Region Biomasse und damit erneuerbare Energie zu kaufen. Die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe können ihre Produkte direkt an den Kunden und damit auch auf dem kürzesten Weg verkaufen.

Daraus ergeben sich mehrere Vorteile:

  1. Biomasse aus der Region
  2. Kurze Lieferwege
  3. Regionale Wertschöpfung